Mittwoch, 15. Februar 2017, Aktuelles

Bäckerei Krimphove engagiert sich für kranke Kinder

Mit Aufdrucken auf 500.000 Brötchentüten wirbt die Bäckerei Krimphove ab sofort für die Spendenkampagne „Mehr Raum für Nähe“ zum Umbau der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Damit engagiert sie sich für das aktuelle Spendenvorhaben, mit dem das St. Franziskus-Hospital Münster in den nächsten Jahren mehr Platz für kranke Kinder und ihre Eltern schaffen will. 

"Wir unterstützen die Kampagne sehr gerne, weil wir aus eigener Erfahrung wissen, was es bedeutet, ein Kind lange in einem Krankenhaus zu wissen – dafür sind bestmögliche Versorgung und persönliche Nähe sehr wichtig“, betont Georg Krimphove. Dr. Ansgar Klemann, Kaufmännischer Direktor des St. Franziskus-Hospitals Münster, bedankte sich für die Unterstützung des Unternehmers: „Wir freuen uns, dass unsere Spendenkampagne durch diese tolle Aktion in den kommenden Monaten auf vielen Frühstückstischen in Münster Platz finden und dadurch weiter bekannt gemacht wird.“

Die Botschaft auf den Tüten lautet: „Ein guter Tag für kranke Kinder beginnt mit der Nähe zu ihren Eltern.“ Und diese Aussage kann Familie Krimphove selbst sehr gut nachvollziehen. Susanne und Georg Krimphove sind sehr dankbar, dass ihre erwachsenen Kinder Sebastian und Christopher heute beide gesund sind. Der ältere Sohn Sebastian erblickte vor 28 Jahren rund zehn Wochen zu früh das Licht der Welt und musste auf der Neugeborenen-Intensivstation behandelt werden. „Mit der Betreuung und Versorgung unseres ‚Frühchens‘ Sebastian im St. Franziskus-Hospital Münster waren wir sehr zufrieden. Besonders dankbar waren wir für die persönliche Zuwendung, die wir immer wieder erfahren haben“, betonen die Eltern rückblickend. „Rund zwei Monate verbrachte er im Inkubator, bevor er nach zwei weiteren Wochen Beobachtung nach Hause entlassen werden konnte. Noch ein Jahr lang brauchte Sebastian beim Schlafen Überwachungsgeräte für Atmung, Puls und Sauerstoffsättigung, um das Risiko des plötzlichen Säuglingstodes zu verringern“, erinnern sich die Eltern an die schwere Zeit. Heute studiert Sebastian Medizin, der zweite Sohn Christopher, der genau zwei Jahre nach dem großen Bruder zur Welt kam, arbeitet als Bäckermeister und Geschäftsführer im Münsteraner Familienunternehmen.