Jüngster Spender heißt Henry Lorra

Der Chefarzt der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, PD Dr. Michael Böswald, nahm die Summe entgegen, erhöhte die Spende auf 5.500 Euro, und zeigte sich begeistert von der einzigartigen Aktion.

Henrys Mutter Tanja Lorra berichtete bei der Übergabe: „Henry hatte mich vor einigen Wochen nach der Bedeutung von Weihnachten gefragt und hatte dann nach unserem Gespräch die Idee, in der Vorweihnachtszeit selbst etwas Gutes zu  tun und anderen Freude zu bereiten. Das St. Franziskus-Hospital und das Team der Kinderklinik kennt er aus eigener Erfahrung, denn er ist seit seiner Geburt regelmäßig bei Dr. Böswald in Behandlung. Nun wollte Henry alle Verwandten und Freunde um eine Spende für ‚sein Krankenhaus‘ bitten.“

Gesagt – getan. Ob Tanten oder Onkel, Omas oder Opas, Freunde oder Nachbarn – alle wurden angesprochen und kaum jemand konnte der charmanten Anfrage widerstehen. „Wir haben in den Sozialen Medien unter dem Hashtag „#Henry hilft“ über die Sammelaktion informiert, ein Geschäft im Heimatort Everswinkel unterstützte uns und stellte unsere Spardose auf. Als dann weitere Medien berichteten, haben wir auch Umschläge mit Barspenden in unserem Briefkasten gefunden. Von der hohen Summe aller Spenden waren wir dann sehr überrascht“, betonte Tanja Lorra.    

PD Dr. Michael Böswald freute sich sehr über den Besuch von Henry außerhalb von medizinischen Routinekontrollen und Eingriffen und dankte ihm und seiner Familie herzlich im Namen des St. Franziskus-Hospitals: „Ich kenne Henry und seine Eltern ja schon seit Langem, in den letzten Jahren haben wir gemeinsam viele Höhen und Tiefen durchlebt. Für sein Engagement hat er, noch dazu als jüngster Spender seit Bestehen der Kampagne, meinen größten Respekt. Mit seiner Spende trägt dazu bei, dass wir für Neugeborene und ihre Eltern Raum und eine familiäre Umgebung schaffen können, die Geborgenheit in schweren Zeiten vermittelt.“

Henry und seine Mutter haben nach den turbulenten Wochen jetzt nur noch ein Ziel vor Augen: Schöne Weihnachtstage mit Papa André und dem sechs Monate alten Bruder Carlo zu verbringen. „Ich bin sehr froh, dass das jetzt geschafft ist und Ruhe einkehrt“, gesteht Tanja Lorra.