Unser Plan: Mehr Raum zum Gesundwerden auf der Frühchenstation

Der Körperkontakt zu den Eltern ist für Neugeborene lebensentscheidend, insbesondere, wenn sie zu früh oder krank zur Welt kommen. Die Nähe sichert die Nahrungsaufnahme, stärkt das Urvertrauen und fördert die Entwicklung. Alles, was zu einer starken Eltern-Kind-Bindung beiträgt, ist für uns im St. Franziskus-Hospital Münster deshalb selbstverständlich. Mit mehr als 2.500 Geburten pro Jahr sind wir absoluter Spitzenreiter unter den Krankenhäusern im Münsterland. Doch unser innovatives und familienintegrierendes Konzept zur Frühchenversorgung hat räumliche Grenzen.

Für frühgeborene oder kranke Babys, die auf der neonatologischen Station behandelt werden müssen, stehen uns bislang nur 346 qm und gerade mal 12 Bettchen in 3 Zimmern zur Verfügung – für rund 450 kranke Kinder pro Jahr. Damit die Eltern ihrem Baby dennoch jederzeit nah sein können, müssen wir immer wieder improvisieren.

Deshalb bauen wir jetzt aus: Entstehen soll eine familiengerechte Station für unsere Kleinsten, direkt neben der Entbindungs- und Wöchnerinnenstation. Der Ausbau auf rund 1.200 qm bietet allen den wichtigen Raum für mehr Nähe.

Dafür geplant sind u.a.:

  • Mutter-Kind-Zimmer für das sogenannte „Rooming-In“
    Selbst extrem früh geborene oder sehr kranke Babys können hier während der Intensivversorgung eine enge Bindung zu ihren Müttern aufbauen. Dadurch nehmen kognitive und körperliche Fähigkeiten zu, Herz und Atmung werden stabiler.
  • Fünf geschützte Familien-Zimmer
    Wenn das Neugeborene über Wochen einer Intensivbehandlung bedarf, ermöglichen die großzügigen Zimmer für jeweils zwei Babys rund um die Uhr die notwendige Nähe und den direkten Körperkontakt zu den Eltern.
  • Ein Stillzimmer, ein Ruheraum für Eltern und eine Ausstattung, die für eine Wohlfühlatmosphäre sorgt.

Schaffen Sie mit uns mehr Raum für eine starke Eltern-Kind-Bindung!

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